


... "Also, die Rede, denke ich, konzentriert sich, wenn sie einmal fertig ist, auf die Potenz von Auslassungen und Lücken. Verklärter: Auf den Zauber von Auslassungen und Lücken. Auf diese schönen und unbestechlichen drei Punkte (Zeugen der Auslassung und der Mitwisserschaft). Und natürlich von Angeboten werd ich dann sprechen, diese Lücken zu füllen. Und dass diese Angebote nicht beliebig weil gezählt, aber bei weitem nicht eindeutig sind, dass sie sich nicht aufdrängten, sich gegenseitig die Möglichkeiten wegschnappten,
somit kaum konkreter würden als Ahnungen und Womöglichs. Was ist denn schon der Pinselstrich? – immer wieder Zeit im Raum, ein Hin und Her und Wieder und Zurück und Weg, dieser Raum zwischen den vier Möglichkeiten, denen des Bilderrahmens. Die Kunst. Ein Hoch auf die Kunst, ... die Kunst und ihren Pendulumbewegungen."
textausschnitt zur ausstellung "hin und...", steffen hendel berlin 2005